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Nachhaltige Milchwirtschaft zur Norm machen

Bis 2027 will die Emmi Gruppe 100 Prozent nachhaltige Milch verarbeiten – ein ambitioniertes Ziel, das nach einem ganzheitlichen Ansatz verlangt, der alle Akteure der Milchwirtschaft einbindet.

Nachhaltigkeit beginnt beim Rohstoff und ist ein gemeinsames Ziel entlang der gesamten Wertschöpfungskette – innerhalb und ausserhalb der Emmi Gruppe. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Milchlieferanten. Diese Nähe ermöglicht es uns, ihre Bedürfnisse und Herausforderungen zu verstehen und gemeinsam praxisnahe Lösungen zu entwickeln.

Für die Emmi Gruppe ist es wichtig, nachhaltige Milchwirtschaft international voranzutreiben und für die lokalen Gesellschaften vor Ort Sorge zu tragen. Insbesondere in ländlichen Regionen schafft Emmi direkt und indirekt Mehrwert und unterstützt damit ihre Milchlieferanten, nachhaltiger und über den lokal durchschnittlichen Standards zu produzieren.

Dieses Engagement zeigt sich konkret in verschiedenen Projekten weltweit – sowohl im Heimmarkt Schweiz als auch in den Schlüsselmärkten Brasilien und Chile. Gemeinsam mit Partnern arbeitet Emmi dort an Lösungen zur Reduktion von Scope-3-Emissionen und fördert damit eine klimafreundliche sowie ressourceneffiziente Milchproduktion.

Erfreuliche Halbzeitbilanz nach 3 Jahren KlimaStaR Milch

Ein besonders wirkungsvolles Leuchtturmprojekt ist die branchenübergreifende Initiative KlimaStaR Milch, initiiert von Emmi, Nestlé, aaremilch, ZMP und AgroCleanTech. Seit 2022 beteiligen sich 222 Landwirtschaftsbetriebe daran, die Schweizer Milchwirtschaft klimafreundlicher und ressourcenschonender zu gestalten. Nach drei Jahren zieht das Projekt eine erfreuliche Zwischenbilanz: Die Nahrungsmittelkonkurrenz wurde um 21 %, die Flächenkonkurrenz um 13 % reduziert. Beide Zwischenziele wurden damit übertroffen. Die Projekterkenntnisse zeigen, dass die Treibhausgasemissionen pro Kilogramm Milch auf den Schweizer Landwirtschaftsbetrieben deutlich tiefer ausfallen als erwartet. Im internationalen Vergleich hat die Schweizer Milchwirtschaft bereits einen relativ tiefen Footprint. Die Treibhausgasemissionen pro kg Milch sanken in den drei Jahren langsamer als geplant um knapp 6 %. Zwar wurde das Zwischenziel von minus 10 % noch nicht erreicht, doch der Trend stimmt. Nun soll an den richtigen Stellen justiert werden. In der zweiten Projektphase liegt der Fokus auf der Umsetzung wirkungsvoller Massnahmen zur weiteren Senkung der Treibhausgasemissionen und der Analyse von Synergien und Zielkonflikten.

Weitere Details sind im Nachhaltigkeitsbericht zu finden.