en

Vorwort des Vorsitzenden des Vergütungsausschusses

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre

Die Emmi Gruppe ist auf Kurs und hat 2025 ein solides finanzielles Ergebnis erzielt. Dies in einer Zeit mit grossen geopolitischen Herausforderungen und Unberechenbarkeiten, welche sich unter anderem in einer verhaltenen Konsumentenstimmung, volatilen Wechselkursen und Nachfrageverwerfungen durch Zölle äussern. Es ist erfreulich, dass sich die breite Aufstellung und die konsequente Strategieumsetzung in den Resultaten wiederfinden. Der Umsatzsprung und das gestiegene Ergebnis ergeben sich vor allem aus der Akquisition der Mademoiselle Desserts Gruppe, welche Emmi in eine führende Position in Europa und den USA in der Nische Premium-Desserts bringt. Auch organisch zeigen sich Verbesserungen. In vielen Märkten konnten die verkauften Mengen im Vergleich zum Vorjahr zulegen.

Der Personal- und Vergütungsausschuss hat Rückmeldungen und Kommentare zum Vergütungsbericht zur Kenntnis genommen. Die insgesamt moderaten und an Kultur und Umfeld ausgerichteten Vergütungen stossen grundsätzlich auf gute Resonanz. Hinweise fliessen in eine Weiterentwicklung und Überarbeitung mit ein. Für das Jahr 2026 wird der Betrag der variablen Vergütung der Konzernleitung mit klar messbaren Transformationszielen ergänzt. Dies ist ein erstes Element zur Stärkung der langfristigen Strategieumsetzung. Für das Jahr 2028 ist eine weitere Anpassung geplant, welche die Langfristkomponente in einer für Emmi üblichen, angemessenen Art stärken wird. Die Details werden ausgearbeitet und mit ausgewählten Stakeholdern abgestimmt.

Um die Marktausrichtung und Wettbewerbsfähigkeit der Vergütungen für Konzernleitung und Verwaltungsrat zu vergleichen, wurden 16 Vergleichsfirmen und deren Vergütungen auf Basis der verfügbaren Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 herangezogen. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass die Vergütungen bei Emmi moderat sind. Der leichte Handlungsbedarf wird schrittweise umgesetzt. Der Antrag für die fixe Vergütung der Konzernleitung wird sich im Antrag für den Rahmenbetrag 2027 leicht auf TCHF 5’700 erhöhen.

Die insgesamt erfreuliche Entwicklung von Emmi widerspiegelt sich im Antrag zur variablen Vergütung der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Betrag von TCHF 1’275. Mit einem im Vergleich zum Vorjahr (TCHF 1’317) tieferen Gesamtbetrag kommt zum Ausdruck, dass die geopolitischen Verwerfungen auch an Emmi nicht ganz spurlos vorbeigezogen sind.

Für den Verwaltungsrat wird der Generalversammlung für 2026 keine Erhöhung des Rahmenbetrags beantragt. Der Antrag lautet auf TCHF 1’400.

Sie, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, werden – wie bei Emmi üblich – prospektiv über den Vergütungsrahmen des Verwaltungsrats, der Konzernleitung sowie rückblickend über die variable Vergütung der Konzernleitung abstimmen können.

Im Dialog mit Ihnen, geschätzte Aktionärinnen und Aktionäre, und in Abstimmung mit anderen Stakeholdern wollen wir Leistung marktorientiert und marktgerecht entlöhnen. Eine weitere Entwicklung der Vergütungssysteme erfolgt unter Einbezug der Emmi Kultur, die eine Kultur des Miteinanders und der nachhaltigen, gemeinsamen Erfolge ist.

Wir danken Ihnen für Ihr in uns gesetztes Vertrauen und Ihre anhaltende Unterstützung der Emmi Gruppe.

Freundliche Grüsse

Urs Riedener

Vorsitzender des Personal- und Vergütungsausschusses